zen_lab

Lab 9: Den hungrigen Geistern begegnen

mit Michaela Lechner, Carl Peter und Bernd Bender

Termin steht noch nicht fest.


Ehemalige ZEN_LABS:

Lab_1: Zen sitzt in der Kunst. Zen-Kunst in Tradition und Moderne – Von Mu-ch`i bis Yoko Ono

20. Februar 2015

Im Lab_1 gab der Vortrag einen Einblick, wie sich Zen in der traditionellen Malerei in China und Japan sowie in der Kunst des 20. Jahrhunderts in Europa und den USA zeigt. Mit Bildbeispielen wurden verschiedene Meister-Maler vorgestellt: Mu-ch’i, Liang K’ai, Yu-Chien, Mokuan, Sesshu, Hakuin und Sengai.

In der westlichen Kunst der Moderne ging es dann auf die Suche nach Spuren des Zen; zum Beispiel in den Bildern von Bissier und Tobey, den Performances von Cage, Paik und Abramović oder den Objekten von Beuys und Ono. Dabei wurden auch Kunstwerke vorgestellt, in denen sich Zen „verbirgt“, ohne dass die Künstlerinnen jemals Zen praktizierten.


Lab_2: Zen zu sich nehmen – Von Dogen bis zur Ohsawa-Schule

27. März 2015

Lab_2 war eine experimentelle Reise in die Innenräume von Kloster, Teehaus und Küche. Szenisch dargestellte Zeremonien und Rituale mischten sich mit Texten, Bildern und Videos.
Dogens “Anweisungen für einen Koch (Tenzo-kyokun)“, Oryoki-Praxis, Tee-Weg und Georges Ohsawas Makrobiotik – was hat Zen mit Essen und Trinken zu tun?
Der Abend wurde mit einem klostertypischen gemeinsamen Essen beendet.


Lab_3: Zen in den Ohren – Von Koans, Sutras und Musik

15. Mai 2015

Im Lab_3 verwebten sich Koans und Sutras mit traditioneller und moderner Zen-Musik, unter anderem von La Monte Young, John Cage, Tony Scott, Don Cherry und Toru Takemitsu.

Zen in den Ohren war Vortrag und experimenteller Dialog zugleich – wie klingt Zen, wenn man die Augen schließt und das (Un)Hörbare den Ohren überlässt?


Lab_4: Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen

26–28. Juni 2015

Lab_4 beteiligte sich an dem Projekt 48 Stunden Neukölln ». Die beiden Künstlerinnen Ellen Roters und Line Claudius sowie als Gast-Künstler Edward Velasco stellten in zwei Galerien Arbeiten zum Thema „Wandel und Kontinuum“ aus. Akazienzendo hat diese Ausstellung mit Zazen, Einführung in Zazen (Meditation) und einem Zuhörraum begleitet, in dem die Besucher die Möglichkeit hatten, dem Zen-Lehrer Bernd Bender 15 Minuten gegenüber zu sitzen, gemeinsam zu schweigen oder ein Gespräch zu führen.


Lab_5: Das leere Feld bestellen — Urbanes Gärtnern und Zen

22. August 2015

Auf die Frage, was Zen eigentlich sei, sagte ein Zen-Meister im alten China: “Das leere Feld bestellen”. In diesem Bild drückt sich aus, was Zen und urbanes Gärtnern verbindet: Die Wertschätzung unserer inneren und äußeren Natur; der Versuch, beide zu pflegen und zum Blühen zu bringen.

Im Lab_5 haben wir im Prinzessinnengarten gemeinsam meditiert und im Garten gearbeitet.


Lab 6: Nicht hier, nicht dort und nicht dazwischen: Bahiyas Reise – Experimentelle Meditationen

30. Oktober 2015

In unserem sechsten Zen_Lab haben wir die Reise Bahiyas und seinen Dialog mit dem Buddha untersucht. In einem Video haben wir Bahiya auf seinem Weg begleitet. Und die Instruktionen des Buddha dann im Rahmen einer eher experimentellen Meditationssituation erfahren. In einem separaten Raum fandet eine Einführung in die Zen-Meditation auf der Grundlage des Bahiya-Sutta statt.


18. März 2016

Lab 7: Ich/Nicht-Ich. Psychoanalyse und Zen – Eine experimentelle Begegnung

Das siebte ZEN_LAB umkreiste die Vorstellungen von Ich und Nicht-Ich, wie sie uns in der buddhistischen Lehre und in der Psychoanalyse, beispielsweise bei Jacques Lacan, begegnen. In Gesprächsrunden, Meditationen und Performancesituationen haben wir uns den Konzepten von Sein, Selbst, Ich und Nicht-Ich genähert. Spiegel und Spiegelungen, verfließende, verstellte Bilder, Erfahrungen von Trennung und Entfremdung – wer und was ist Ich? Und kann Ich sein?


07. Okt 2016

Lab 8: Zen und sozialer Aktivismus

Gemeinsam mit Zen-Lehrer Brad Warner und den politischen (bzw. sozialen) Aktivist*innen Anna Jaeger, Martin Speer und Alex Dittberner wurde im 8. Zen_Lab über Aktivismus und Zen diskutiert. Die Frage nach den Berührungspunkten zwischen diesen beiden Welten begleitete den Abend. Durch einen aktiven Austausch mit dem Publikum konnten viele verschiedene Blickwinkel eingebracht werden. Was ist überhaupt ein*e Aktivist*in? Und was kann Aktivismus aus einer Zen Perspektive bedeuten?